Auswärtsfahrt Weißwasser

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Die Wild Wings befinden sich derzeit im Aufwind. Am Freitag stand das Spiel gegen die Füchse Weiswasser an. Es sollte aber auch für mich die Fuchsbau Premiere werden.

Die
Strecke nach Weiswasser ist mit 740km die zweit längste die Schwenningen in der 2. Liga. Weiter ist es nur nach Bremerhaven.

Wir starteten mit 5 Leuten um 8 Uhr in Schwenningen. Roby, Raph, Dennis, Michl und ich. Die Fahrt verlief problemlos und dank schneefreien Straßen auch recht zügig. Über Stuttgart Nürnberg Hof Dresden ging es nach Weißwasser.
Schon von weitem begrüßten uns die rauchenden Schlote des Kohlekraftwerks Boxberg.

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In Weißwasser selbst scheint die Zeit ein wenig stehen geblieben zu sein. In der Stadt und rund ums Stadion gibt es etliche Plattenbauten.

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Diese wurden zwar teilweise bunt angestrichen. Aber ob dies die Situation so viel besser macht ist ist eher fraglich. Da es in Weißwasser nur ein Hotel gibt und dies belegt war, bezogen wir im nahegelegenen
Krauschwitz das Hotel Fürst Pückler.

Da noch genug Zeit war fuhren wir dann nach Bad Muskau um etwas zu essen und anschließend noch Zigaretten in Polen zu kaufen. Die Herrmanns Theke ist hierbei sehr zu empfehlen. Das Essen war günstig, gute Portionen und sehr lecker.
Dann ging es auf zum Fuchsbau.

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Das Stadion war eigentlich nur als Trainingshalle erbaut worden. Nebenan befand sich ein Freiluft Eisstadion welches aber vergangenes Jahr abgerissen wurde. Auf diesem Gelände wird ab dem Frühjahr das neue Stadion errichtet.
In einem spannenden Spiel gewannen die Wild Wings mit 4:2 und setzen damit ihre Siegesserie fort. Erfreulich war, das trotz der Entfernung Ca. 50 Schwenninger den weiten Weg auf sich genommen.haben. Nach dem Spiel wurde noch kurz das Nacht“leben“ erkundet.

Am nächsten Morgen beschlossen wir nochmals einen etwas längeren Rundgang über den Polenmarkt zu absolvieren. Hier gibt es wirklich alles. Mir stellt sich nur bei solchen Märkten immer die Frage ob es nötig ist vorbegehende Leute immer sofort zu belästigen. Wenn sich die Verkäufer ruhig im Hintergrund halten würden, würden viel mehr Leute einfach stehen bleiben und sich in Ruhe den Stand ansehen als schnell weiterzugehen um nicht belästigt zu werden.

Da auch das Kulturprogramm nicht zu kurz kommen sollte warfen wir auch noch einen Blick auf den Tagebau Nochten. Dies ist der zweitgrößte Deutschlands und hat Ausmaße von der Größe Schwenningens. Von einem Aussichtsturm im Süden von Weißwasser hat man eine gute Aussicht über das Gelände. Die Anlage ist wirklich riesig und beeindruckend gleichzeitig aber auch ein Mahnmal für die Zerstörung der Natur.

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Nach diesem kurzen Ausblick und einem kurzen Boxenstopp inklusive Reifenwechsel verließen wir die schwarze Perle des Ostens wieder.

Es war eine schöne Fahrt mit entsprechendem Ergebnis. Auch den Ground Weißwasser kann ich hiermit von der Liste streichen. Fehlen in der 2. Liga nur noch Hannover und Rosenheim.
Aber die werde ich auch noch schaffen…

In diesem Sinne:
„Getrampt oder mit ‚m Moped oder schwarz mit der Bahn immer bin ich dir irgendwie hinterhergefahren nein, damals hab‘ ich kein Spiel von dir versäumt und nachts konnte ich nicht schlafen oder wenn, dann hab‘ ich von dir geträumt…“

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