Beim ersten Mal wird es bestimmt weh tun!

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Wer bisher meine „Laufkarriere“ etwas verfolgt hat, wird festgestellt haben, dass ich bisher komplett ohne Trainingsplan gearbeitet habe. Meine Devise lautete bisher: So viele Kilometer wie möglich, nötig und Spaß machen. Ich habe damit bisher 11 Marathons und 1 Ultramarathon sehr erfolgreich gefinisht. Doch was passiert wenn ich mein Training einem strengen 16 Wochen Plan unterordne? Diesen Selbstversuch will ich nun wagen.

  • Zu allererst habe ich mir einen Termin gesucht. Hier passt der Berlin Marathon 2013 sehr gut. Seit einem halben Jahr habe ich für diesen gemeldet und es ist schließlich die schnellste Strecke der Welt. Bis zum 29. September sind es ab kommenden Montag genau 16 Wochen.
  • Einen Trainingsplan suchen. Hier habe ich mehrere Quellen durchforstet und bin schließlich bei marathonaustria.com gelandet. Die Seite hat den großen Vorteil, dass man sich die Pläne für quasi jede erwünschte Zielzeit geben lassen kann.
  • Welche Zeit soll ich angehen? Bisher steht auf meiner Habenseite eine 3:28 auf die Marathondistanz. Um das Ziel hoch zu stecken um mich richtig zu motivieren, werde ich eine 3:15 in den Trainingsplangenerator reinhauen und schauen wie weit ich damit komme. Auch wenn das Irre klingt und ich diese Zeit wohl nicht laufen kann ich Berlin, will ich es dennoch versuchen. Am Schluchsee bin ich vor 4 Wochen schließlich schon eine 4:18min/km gelaufen (auf 18,6km).  Wenn es in Berlin dann letztendlich eine 3:25 oder 3:20 wird hab ich dennoch alles gewonnen.

Hier der fertige Plan:

Plan

Der Plan wird auf 16 Wochen ausgelegt sein. Wobei eine Woche aus 6-7 Laufeinheiten bestehen wird. Freitag wird generell Ruhetag sein. Auch deshalb bevorzuge ich diesen Plan, da ich dort meistens nach Schwenningen fahre über das Wochenende und Nachmittags/Abends dann keine Zeit für Training bleibt.
Mittwochs sieht der Plan einen ruhigen Dauerlauf vor. Ich laufe zwar nicht mit Pulsgurt, aber werde den angegebenen Pulsbereich auf 5:10min/km umändern. Das passt gut mit dem abends dann noch stattfindenden Inlinehockeytraining meiner Hobbymannschaft.
Zwei Wochen lang werde ich den Plan allerdings etwas ändern. Ende Juli werde ich den Swiss Alpine K78 in Davos bestreiten. Vor und nach diesen 78 Kilometern benötige ich eine kleinere Pause. Dies wird aber wohl kaum den Plan ruinieren.

Also möge der Selbsttest beginnen!!

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